Willkommen bei der Bundesarbeitsgemeinschaft
Energie
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Herzlich willkommen bei der BAG Energie! Bei uns kann jede/r mitwirken.
Wir treffen uns 4-5 mal pro Jahr an verschiedenen Orten
zu Fragen der Energie, Atom- und Klimaschutzpolitik. Unsere Sprecher,
Astrid Schneider (Berlin) und Matthias Schneider (NRW), stehen gerne
für Fragen, Vorschläge und Kritik zur Verfügung.
Besonders hinweisen möchten wir auf
unsere gesonderte Website (Wiki),
die Vorschläge für Aktionen und Initiativen in Kommunen
zum Klimaschutz und für Erneuerbare Energien versammelt:
www.new-ecology.de/bag
Aktuelles
21.08.2010
Dr. Steffen Bukold (EnergyComment
Hamburg)
Hintergrundreferate auf der Sitzung der BAG Energie
am 26.06.2010 zu den Themen:
1. Ölpreisfindung und Ölpreismodelle
2. Peak Oil & andere Ölangebotsmodelle: Die Situation 2010
3. Macondo Spill und ihre Bedeutung für die Ölversorgung
Die neue Studie “Risiken
alter Kernkraftwerke” von Renneberg
erstellt für die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die
Grünen im Juni 2010
In der öffentlichen Diskussion über die Verlängerung
der Laufzeiten von Atomkraftwerken geht es neben klima- und energiepolitischen
Fragestellungen um die Frage der Sicherheit. Dabei spielt der mögliche
Weiterbetrieb von alten Kernkraftwerken mit veralteter Sicherheitsauslegung
eine besondere Rolle. Es sind gerade diese Kraftwerke, die nach
dem geltenden Atomgesetz demnächst ihre Betriebszulassung verlieren
sollen. Das mit dem Betrieb der Atomkraftwerke verbundene allgemeine
Risiko sollte nach Auffassung des Gesetzgebers im Jahr 2002 nur
noch für eine Übergangszeit geduldet werden. Denn der
Betrieb von Atomkraftwerken sei nicht sicher genug. Dies galt nach
der Auffassung des damaligen Gesetzgebers erst recht für die
ältere Reaktorgeneration /Btag 01/.
Michael Sterner aus dem IWES
auf der Sitzung der BAG Energie am 17.04.2010
Er hat uns einen hoch interessanten Vortrag zur Steuerung des Stromnetzes
und den gegenwärtig und zukünftig bei zunehmenden Erneuerbaren
Energien auftretenden Lastfällen im Stromnetz gehalten.
Kernaussage: bereits ab dem Jahr 2020 fällt die Grundlast
im wesentlichen weg. D.h. die Vollastzeiten der Kraftwerke, die
die erneuerbaren Energien ergänzen reduzieren sich drastisch.
Prof. Rahmstorf vom Potsdam-Institut
für Klimafolgenforschung hat einen Vortrag im Umweltausschuss
des Bundestages zum Klimawandel mit aktuellen, erschreckenden Zahlen
gehalten. Die Zusammenfassung mit einen Link zu einer interessanten
Studie und seine Powerpoint-Präsentation findet ihr nachfolgend
Während die Bundesregierung
erzählt, Uran sei eine heimische Ressource, wird dem Bürger
die Wahrheit vorenthalten:
Deutschland ist beim Uran zu 100% importabhängig und dies
zunehmend von prekären Ländern.
Auf dem Weltmarkt für Uran hat ist im Jahr 2009 Kasachstan
- welches eng verzahnt mit Russland kooperiert - zum weltgrößten
Uranlieferanten aufgestiegen. Bereits 2008 exportiert das Land das
meiste Uran auf den Weltmarkt, 2009 ist es mit voraussichtlich 14.000
tU endgültig das mit Abstand größte Uranförderland
der Welt.
Exakte Zahlen zu Deutschlands Uranversorgung werden nicht vom BMWI
veröffentlicht, - aus gutem Grund:
-
die Abhängigkeit von undemokratischen
Ländern wächst täglich. Genaue Angaben findet man
nur für die EU-27 bei EURATOM:
-
im Jahr 2007 ist Russland bereits der
größte Uranlieferant an die EU 27 - ein guter Teil dieses
Urans kommt wahrscheinlich aus Kasachstan und ggf. auch Usbekistan
und der Ukraine.
-
da Russland selbst nur gerade so viel
Uran fördert, wie es in eigenen Atomkraftwerken verbraucht.
Klar ist, dass die EU und Deutschland, die selbst weniger als 3%
des Eigenbedarfes decken durch eigene Förderung zu über
90% ihr Uran auf dem Weltmarkt einkaufen müssen und vom Geschehen
auf dem Weltmarkt abhängig sind.
Die Welt-Atomstromproduktion ist abhängig von undemokratischen
prekären Ländern.
Und auch ein Drittel der Konversions- und Anreicherungskapazitäten
stehen in Russland.
Die Auskünfte der Bundesregierung auf die große Anfrage
der Grünen zur Energieaußenpolitik müssen wie Spott
und Hohn klingen. Auf die Frage, wie die Bundesregierung dazu kommt
auf der Homepage des Bundeswirtschaftsminsteriums Uran als einheimische
Energieressource zu deklarieren, wird geantwortet:
-
"Alles Uran, das in Deutschland
benötigt wird, kommt aus dem Ausland."
-
Die Weiterverarbeitung in Deutschland
mache es zu einer einheimischen Ressource.
Wird der Bürger für dumm verkauft? Eine zu 100% importierte
Ressource soll einheimisch sein?
Ist Deutschland eine Bananenrepublik, weil wir Bananen in Kisten
packen und teuer verkaufen? Oder weil das Bundeswirtschaftsministerium
zu Gunsten der Atomwirtschaft den Bürger täuscht?
Die Lagerfähigkeit des Urans mache uns zudem für viele
Jahre importunabhängig. Wahr ist hingegen, dass die Industrie
Brennstäbe mit 'delivery on demand' nur für ca. ein viertel
Jahr im voraus lagert und es keine staatlichen Uranreserven in Deutschland
gibt.
Atomstrom mach Deutschland importabhängig - von politisch
kritsichen Ländern.
Grafik: Astrid Schneider / Datenquelle: EURATOM Supply Agency Jahresbericht
2007
- zum Vergrößern Grafik anklicken -
Sept. 2009
Das Buch Störfall Atomkraft,
herausgegeben von Karl-Wilhelm Koch
Das Vorwort ist von Franz Alt, weitere Mitautoren sind: Astrid
Schneider und Valerie Wilms, Sprecherinnen BAG Energie, Sylvia Kotting-Uhl,
MdB umweltpol. Sprecherin der Bundestagsfraktion, Simon Lissner,
Sebastian Pflugbeil, IPPNW, Günther Wippel und Hartwig Berger.
Winfried Hermann ruft als einer
der Schirmherren auf:
Die Zeit zum Handeln ist jetzt! Ziehen Sie Ihre persönliche CO2-Bilanz.
Entscheiden Sie, was Sie selbst für den Klimaschutz tun können
und setzen Sie damit ein Zeichen beim Klimagipfel.
Wir bringen Ihre Stimme nach Kopenhagen, kommen Sie an Bord!
"Leitstudie 2008" - Weiterentwicklung
der "Ausbaustrategie Erneuerbare Energien" vor dem Hintergrund
der aktuellen Klimaschutzziele Deutschlands und Europas
In dieser Leitstudie 2008 wird mit dem "LEITSZENARIO 2008"
ein Szenario beschrieben, welches darlegt, wie die Treibhausgasemissionen
bis 2050 in Deutschland auf rund 20% des Werts von 1990 gesenkt
werden können. Dieses langfristige Ziel ist von allen Industriestaaten
zu erfüllen, wenn die weltweiten Treibhausgasemissionen bis
zu diesem Zeitpunkt etwa halbiert werden sollen. Nur dann besteht
die Chance, die CO2-Konzentration in der Atmosphäre auf den
vom IPCC angestrebten Wert von ca. 450 ppm zu begrenzen und somit
die globale Erwärmung um mehr als 2 Grad gegenüber der
vorindustriellen Zeit zu verhindern.
Veranstaltung zu Agro-Treibstoffen der BAG Energie
am 13.06.2008 in Berlin
Beiträge
Vortrag von Werner Weindorf auf der Sitzung der BAG Energie Energie- und Treibhausgasbilanz sowie Flächenbedarf
von erneuerbaren Kraftstoffen ... PDF-Datei
Beitrag von Jörg Mühlenhoff, der Agentur für
Erneuerbare Energien e.V.,
welcher statt für den ursprünglich vorgesehenen
Johannes Lackmann eingesprungen ist ... Biokraftstoffe – Hintergrundinformation
... PDF-Datei Biokraftstoffe – Daten und Fakten 2008
... PDF-Datei Der volle Durchblick in Sachen Bioenergie ...
Link
Vortrag Claudio Moser Biokraftstoffe - Ethanol aus Brasilien PPP und Fotos von Katrin Ansel / Überarbeitung
Claudio Moser ... PDF-Datei
ARBEITSPAPIER: Der Konflikt um Pflanzliche Energieträger und
der sinnvolle Umgang damit
GRÜNE Bio-Energie ist NACHHALTIG „BIOSPRIT“ IST WEDER EINE LÖSUNG
DES KLIMAPROBLEMS NOCH DER ENERGIEVERSORGUNG"
von Karl-Wilhelm Koch ... PDF-Datei
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